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Wandkalender: Schmetterlinge Butterflies 2025

Der Kalender Schmetterlinge Butterflies 2025 ist der diesjährige Fotokalender zum Themenbereich “Schmetterlinge” des Colouria Verlags. Die Motive auf den einzelnen Monatsblättern sind weitere Fotos aus dem eigenen in 2012 gestarteten und noch bestehenden Schmetterlingsprojekt “Sigrid Dauth Butterfly iPhoneography” . Alle Fotos sind freihand mit verschiedenen iPhone Modellen ohne zusätzliche Hilfsmittel wie Fernauslöser, Stativ oder Lichtschranke aufgenommen worden. Die Fotos präsentieren auf 12 Monatsblättern ganz nah die schönsten Schmetterlinge in den Wiesen um Weingarten und Karlsruhe in Baden-Württemberg und in der Region Oberbayern.

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Notizbuch "Gedankenflüge" 

Das exklusive und hochwertige Notizbuch mit Softcover trägt den Titel "Gedankenflüge" und bietet Freiraum um die eigenen Gedanken in Schrift und Zeichnung festzuhalten. Symbolisch steht für diese Gedankenentwicklung der Schwalbenschwanz, der sich aus seiner dekorativen Raupe zum wunderschönen Schmetterling entfaltet. Beide Fotos wurden von Andreas Kolossa aufgenommen und zeigen den Falter und seine Raupe in der natürlichen Umgebung.

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Sigrid Dauth Butterfly iPhoneography

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Kalender-Besprechung "Blueling 2016"

Der Journalist, Winfried Köppelle, hat im Laborjournal Heft 11/2015 in der Kalender-Besprechung eine kurze Rezension auch über unseren englisch/deutschen Wandkalender Blueling 2016 geschrieben.

"Eigentlich zu schade zum „nur aufhängen“: Jede einzelne dieser atemberaubenden Naturfotografien hat einen gerahmten Ehrenplatz verdient."

"Schmetterlinge ganz nah"
"Wertgeschätzt werden Gräser hingegen seit Jahrmillionen von diversen Insekten. Einer besonders farbenprächtigen Gruppe unter ihnen ist der Blueling 2016-Kalender gewidmet." ... 
... "Wie schon im Vorjahr bei den "Alpen-Schmetterlingen 2015" hat auch dieses Mal der Schweizer Fotograf Thomas Zimmermann einige besonderes hübsche Tiere in ihrer natürlichen Umgebung abgelichtet (im LJ-Blog haben wir vor einem Jahr Zimmermanns persönlichen Fotografierkniff verraten: ...)"
... "Herausgeberin dieses liebevoll gestalteten Kalenderprojekts im Format 30 x 42 Zentimeter ist die Karlsruher Unternehmensberaterin Sigrid Dauth, die auch die Verlagswebsite www.colouria.com und das Blog www.dieschmetterlinge.com betreibt.".....

Lesen Sie die vollständige Rezension auf der Website des Laborjournals.

Wir freuen uns über diese Veröffentlichung unseres Kalenderprojekts im Kreise der Kalender der großen und renommierten deutschen Kalenderverlage und danken Herrn Köpelle herzlich für seine Empfehlung unseres Kalenders Blueling 2016.

Ende der Schmetterlingssaison 2015

Collage © Sigrid Dauth. Alle Fotos © Arik Siegel, Andreas Kolossa, Thomas Zimmermann, Sigrid Dauth

Der erste Schnee ist bereits in einigen Regionen in Deutschland gefallen. Damit ist die Schmetterlingssaison 2015 nun leider vorüber. In den letzten warmen Tagen hatten sich noch so mancher Admiral (Vanessa atalanta), Distelfalter (Vanessa cardui), Taubenschwänzchen (Macroglossum stellatarum), Bläuling (Lycaenidae) und Weißling (Piridae) gezeigt. Doch nun heißt es wieder bis zum nächsten Frühling warten.

Auch in der Saison 2015 gab es wieder bezaubernde Tagfalter (Rhopalocera) und Nachtfalter (Heterocera) zu beobachten, die unsere Fotografen und Gastfotografen in beeindruckenden Fotos festgehalten haben. An dieser Stelle sei allen Aktiven ganz herzlich gedankt. Viele der Fotos sind in den verschiedenen Beiträgen,i n den Artenportraits und in der Galerie hier auf dieSchmetterlinge.com zu bewundern. Auch gab es interessante Vorträge und spannende Veranstaltungen, an denen wir teilnehmen konnten. Vieles über die Schmetterlinge (Lepidoptera) gab es dabei von erfahrenen Schmetterlingskundlern und Experten zu erfahren. Als Besonderheit führten uns die Schmetterlingsexperten in 2015 in die geheimnisvolle Welt der Schmetterlinge im Regenwald. Die fremden Schönheiten mit ihren kräftigen Farben und leuchtenden Mustern können aber nicht darüber hinwegtäuschen, wie bedroht diese Welt doch ist. Aber auch die heimischen Schmetterlinge verlieren immer mehr ihres Lebensraums. Eine Entwicklung, die sich in den letzten Jahren gezeigt hat und leider auch in der Schmetterlingssaison 2015 weiter vorangeschritten ist. Wir sollten uns vor Augen führen, dass wenn wir nicht einen sensibleren Umgang mit der Umwelt pflegen, unsere Nachkommen vielleicht keine Schmetterlinge mehr beobachten können. Deshalb bitten wir um Unterstützung der Institutionen, Vereinigungen und Museen bei ihrer Arbeit für die Falter, sodass wir uns auch noch in den kommenden Jahren an den herumfliegenden Schmetterlingen erfreuen können. 

Welche Schmetterlingsbegegnungen haben Sie in 2015 besonders beeindruckt? Lassen Sie uns an Ihren Erlebnissen teilhaben. Schreiben Sie uns und zeigen Sie uns Ihre schönsten Schmetterlingsfotos aus 2015. Wir freuen uns darauf. Verwenden Sie dazu bitte unser Kontaktformular oder die Kommentarfunktion hier im Beitrag. 

Kalender: Blueling 2016

Die Schmetterlingssaison ist fast zu Ende und nur noch wenige Schmetterlinge, die uns den Sommer über begleitet haben, nutzen die letzten Sonnenstrahlen um sich aufzuwärmen. Nun heißt es wieder einige Monate warten, bis der Frühling die Falter wieder schlüpfen und umherfliegen lässt. Doch mit unserem neuen Wandkalender Blueling 2016 lässt sich die Wartezeit verkürzen, bis man die bunte Farbpracht der Schmetterlinge wieder bewundern kann. 

Jedes Monatsblatt des 12-seitigen hochwertigen englisch/deutschen Kalenders im DINA 3 Hochformat präsentiert einen ausgesuchten dekorativen Falter aus der Familie der Bläulinge, die der Schweizer Fotograf Thomas Zimmermann den Sommer über beobachtet und fotografiert hat. Holen auch Sie sich den Sommer zurück mit dem Wandkalender Blueling 2016.

Eine Motivübersicht und Informationen zum Kalender "Blueling 2016" gibt es beim Colouria Verlag. Dort ist der wunderschöne Kalender auch direkt zu kaufen.

Von der Raupe zum Schmetterling – Ein Schmetterlingsbeobachtungsprojekt mit Grundschülern

© dieSchmetterlinge.com: Die Kleinen Füchse werden aus dem Terrarium freigelassen

Dass man schon in jungen Jahren bei Kindern das Interesse für Schmetterlinge (Lepidoptera) wecken und sie damit auch für dieses Thema sensibilisieren kann, zeigt das Beispielprojekt einer 1. Klasse einer Bremer Grundschule. Gemeinsam mit ihrer Klassenlehrerin haben die Schülerinnen und Schüler über mehrere Wochen hinweg in eigenen Terrarien die Entwicklung zweier Schmetterlingsarten von der Raupe bis zum fertigen Schmetterling, beobachtet, begleitet und dokumentiert. Ein aufwendiges und spannendes Projekt für die quirligen und temperamentvollen jungen Forscher und ihre Lehrerin (mehr Fotos in der Galerie).

© Sigrid Dauth. Raupe des Kleinen Fuchses (Aglais urticae)

Anfang Mai wurde das Projekt "Von der Raupe zum Schmetterling” mit mehreren Raupen des Kleinen Fuchses (Aglais urticae) gestartet. Die Schülerinnen und Schüler haben gemeinsam mit ihrer Lehrerin Brennnesselblätter gesammelt und als Futterpflanzen für die Raupen in das vorbereitete Terrarium gelegt. Mit dem Einzug der Raupen begann dann die Beobachtungsphase. Farbe, Größe und Form der Raupen wurden genauestens studiert, dokumentiert und gezeichnet. In der folgenden Woche standen das Pflücken von Brennnesselblättern zum Füttern der Raupen und das Reinigen des Terrariums auf dem Tagesprogramm. Die jungen Forscher waren überrascht, welche Mengen von Futter erforderlich waren und wie viel Kot es zu beseitigen gab. Nach einigen Tagen wurde mit Spannung von den Kindern festgestellt, um wie viel die Raupen innerhalb einer Woche gewachsen waren. Nun war der Zeitpunkt für die Lehrerin gekommen, anhand einer großen Abbildung die einzelnen Körperteile der Raupen vorzustellen. Um dieses neu erlernte Wissen zu vertiefen und um sich über den tatsächlichen Entwicklungsstand zu vergewissern, verbrachte die Klasse viel Zeit mit dem Anschauen der Raupen. Eines Morgens stellten die Kinder fest, dass die Raupen verschwunden waren. Stattdessen befanden sich ungewohnte Gebilde im Terrarium. Über Nacht hatten sich die Raupen verpuppt, wie die Lehrerin im Unterricht erklärte. Die folgenden Tage verliefen zur Enttäuschung der jungen Forscher ereignislos, bis dann plötzlich bunte Schmetterlinge im Terrarium saßen. Was war passiert? Über Nacht waren die Kleinen Füchse (Aglais urticae) geschlüpft, die nun auf der Wiese in die Freiheit entlassen werden konnten. Ein Ereignis, das die Kinder mit Begeisterung begleiteten.

© dieSchmetterlinge.com. Raupe des Tagpfauenauges (Inachis io)

Und nun, sollte das Abenteuer mit den Schmetterlingen etwa schon zu Ende sein? Ganz im Gegenteil. Zur Freude aller zogen Anfang Juni neue Raupen in das Terrarium im Klassenzimmer ein. Doch diese hatten eine andere Farbe als die ersten Raupen, diese waren schwarz. Und wieder wurde bestaunt und anschließend alle neuen Beobachtungen und Erkenntnisse in eine Art "Projekttagebuch" eingetragen. Von der Lehrerin erfuhren die Schülerinnen und Schüler im Unterricht die wichtigsten Fakten zu den neuen Raupen, die sich zu dunkelrot gefärbten Tagpfauenaugen (Inachis io) entwickeln sollten. In den folgenden Tagen gab es für die jungen Schmetterlingsforscher außerdem noch eine Reihe begleitender Aktionen. Eine Aktion bestand darin, dass die Kinder gemeinsam mit ihrer Lehrerin im Laufe des Projekts immer wieder ein Schmetterlingslied anstimmten, das in jeder Strophe, die verschiedenen Entwicklungsstufen der Raupen beschrieb. Eine weitere Aktion war an einem Tag der Besuch einer Kindergartengruppe (Kinder, die im Folgejahr eingeschult werden sollten) zu einer Schmetterlingsbastelaktion. Gemeinsam wurden von den Grundschülern und den Kindergartenkindern eifrig und mit viel Engagement Schmetterlinge aus Papier gefaltet und anschliessend bemalt.

© dieSchmetterlinge.com. Raupe des Tagpfauenauges (Inachis io) verpuppt sich

Mitte Juni begann die Verpuppung der Raupen. Ein spannender Vorgang der Metamorphose, die, anders als bei den Kleinen Füchsen (Aglais urticae), unter den wachsamen Augen der jungen Forscher stattfand. Als das Puppenstadium vollständig erreicht und damit Ruhe ins Terrarium eingekehrt war, erlernten die Kinder anhand von Abbildungen die verschiedenen Entwicklungsstufen vom Ei, über die Raupen, die Puppen, bis zu den geschlüpften fertigen Schmetterlingen. Viel Wissen, das es durch ständiges Üben zu vertiefen galt. Als begleitende Aktion kam das Ausmalen von Schmetterlingsvorlagen hinzu. Kein leichtes Unterfangen, wie sich herausstellte. Denn die Kinder setzten nicht die Farben ein, die in der Natur vorgegeben waren, sie griffen stattdessen lieber zu ihren Lieblingsfarben, sodass die fertigen Kunstwerke sehr bunt ausfielen.
Zehn Tage nach der Verpuppung begannen im Terrarium wieder die Aktivitäten. Die Puppenhüllen platzten auf und die fertigen Tagpfauenaugen schälten sich unter den wachsamen Augen der jungen Forscher langsam aus den Puppenhüllen. Als alle Schmetterlinge geschlüpft waren, wurde es Zeit, diese in die Freiheit zu entlassen. Behutsam wurde im Freien auf einer Wiese das Terrarium geöffnet und die Tagpfauenaugen flogen unter fröhlichem Winken der Schülerinnen und Schüler auf und davon.

© dieSchmetterlinge.com. Puppe des Tagpfauenauges (Inachis io)

Damit ging das spannende Schmetterlingsbeobachtungsprojekt für die Erstklässler zu Ende. Doch nicht ganz, denn es stand noch ein Tagesausflug zu den Tropischen Schmetterlingen in der Botanika in Bremen auf dem Programm. Bevor die Kinder in der Schmetterlingshalle die frei umherfliegenden Tropischen Falter bewundern konnten, vermittelten die Mitarbeiter der Botanika noch so einiges Wissenswertes über die Tropenschmetterlinge. Zum Abschluss durften die jungen Forscher dann noch zu wissenschaftlichen Zwecken archivierte Schmetterlingspräparate unter dem Mikroskop betrachten.

© dieSchmetterlinge.com. Terrarium mit geschlüpften Kleinen Füchsen

Mit dem Besuch in der Botanika hat ein interessantes Schulprojekt sein Ende gefunden, das vielleicht in einer anderen Schule in einer anderen Klasse Nachahmer findet. Mein Dank geht an die Lehrerin dieser 1. Klasse in Bremen, die mir freundlicherweise sowohl Informationen, als auch Fotos zu diesem Projekt zur Verfügung gestellt hat.

© dieSchmetterlinge.com. Freigelassenes Tagpfauenauge (Inachis io) sitzt auf dem T-Shirt eines Schülers

Rosenheim holt den Regenwald nach Deutschland

© Sigrid Dauth. Display mit Archivierungskästen mit Schmetterlingen aus dem RegenwaldNicht nur optisch hat die Ausstellung Regenwald (vom 20. März bis 29. November 2015) so Einiges zu bieten (Weitere Fotos in der Galerie). Es gibt viel zu lernen über die Pflanzen, Tieren und Menschen, die im Urwald beheimatet sind, aber auch Hintergründiges, Informationen zur Gefährdung und Vorschläge, welche Maßnahmen zum Erhalt getroffen werden können, sind zu erfahren. Mit viel Engagement und Einsatz, wie die einzelnen knapp 50 Stationen mit verschiedenen wertvollen Exponaten schließen lassen, wurde diese abwechslungsreiche und auskunftsstarke Ausstellung im Ausstellungszentrum Lokschuppen auf zwei Etagen von der Veranstaltungs- und Kongress GmbH Rosenheim mit den Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen Bayerns und dem Museum Fünf Kontinente zusammengestellt. Den beteiligten 15 führenden Wissenschaftlern in Biologie, Botanik, Ethnologie, Geologie, Ökologie, Zoologie usw. ist es gelungen, Fakten über die Völker, Pflanzen- und Tierwelten in Amazonien, Borneo, Papa Neuguinea und Kongo in dieser einmaligen Erlebnisausstellung zusammenzustellen und in spannenden Geschichten, in abwechslungsreichen Exponaten, wirkungsvollen Lichtprojektionen und informativen Abbildungen zu präsentieren. Besonderes beeindruckend sind die aufgebauten Terrarien mit lebenden Tieren, die die BesucherInnen am Leben der Blattschneider- und Treiberameisen im Urwald teilhaben lassen.

© Sigrid Dauth. Blick auf die zweigeschossige Ausstellungsfläche

Schon zu Beginn stimmt der gesonderte Eingangsbereich in einer Art "Dschungelsauna" mit Temperaturen um die 30 Grad und mit einer Luftfeuchtigkeit von 80 Prozent ergänzt durch eine Soundanlage, die Geräusche des Waldes und der Tiere erklingen lässt, auf die Lebensbedingungen im Regenwald ein. Dem folgen dann auch schon die ersten Schaukästen mit Auszügen der bunten vielfältigen Schmetterlingswelt und Fotopräsentationen von Schmetterlingen, Raupen und anderen Tieren. Danach führt der "Ausstellungsweg" die BesucherInnen unter Einsatz aller Sinne, Fühlen, Hören, Riechen, Tasten und Sehen weiter durch den geheimnisvollen aber auch bedrohten Regenwald weiter, bis man dort angelangt, wo es besonders wehtut, denn die Bedrohung dieses Ökosystems ist allgegenwärtig. Um dann nach der Verdeutlichung der Gefährdung dieses sensiblen Systems nicht sich selbst überlassen zu bleiben, zeigt die Ausstellung zum Abschluss so einige Möglichkeiten auf, wie jeder Einzelne zum Erhalt dieser rauen aber wertvollen Welt beitragen kann. 

© Sigrid Dauth. Exponat mit Diashow

Ich habe mich viereinhalb Stunden dort aufgehalten und selbst diese Zeit war nicht ausreichend, um das Wissensspektrum, das auf unterschiedlichste Weise unter Einsatz verschiedenster Medien zugänglich gemacht wird, ganz zu erfassen. Und trotz der Fülle wird man nicht von Informationen übermannt, sondern fühlt sich aufgefordert, sich auf die präsentierten Inhalte einzulassen.

Die Ausstellung Regenwald erhält nach meiner Meinung die Einstufung besonders wertvoll, da sie neben der gebotenen Aufklärung auch ein Mahnmal darstellt, dieses wertvolle Ökosystem zu erhalten. Ich kann einen Besuch sehr empfehlen!

Weitere Fotos in der Galerie

© Sigrid Dauth. Archivierungskasten mit Schmetterlingen aus dem Regenwald

Andere Beiträge zu diesem Thema: 

Veranstaltungstipp: 20.März bis 29. November 2015: Regenwald

© VKR. Covermotiv: N. Westphal

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