Veranstaltungen
Hier werden die Veranstaltungen und Events rund um das Thema "Schmetterlinge" vorgestellt. Um eine Übersicht nach Monate geordnet zu erhalten, in den einzelnen Einträgen neben dem Datum bitte die Kategorie "IN" anklicken.
Vortrag: Der anstrengendste Schmetterling Europas
Uhrzeit: 19:00 Uhr
Veranstaltungstitel: Der anstrengendste Schmetterling Europas
Veranstaltungsart: Vortrag von Dr. Robert Trusch
Veranstaltungsort: „Großer Saal“ im Nymphengarten-Pavillon im Hof des Staatlichen Museums für Naturkunde Karlsruhe oder im Livestream auf www.smnk.de, dort ist der Vortrag dort, wo sonst der „Livestream ins Korallenriff“ läuft zu sehen, bzw. in unserem YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/smnkarlsruhe (dort an oberster Stelle der Livestream).
ACHTUNG: Sicherheitshalber kurz vor Beginn des Vortrags die Seite neu laden um den Vortrags-Livestream wirklich angezeigt zu bekommen!
Bundesland: Baden-Württemberg
Veranstalter: Entomologische Arbeitsgemeinschaft im Naturwissenschaftlichen Verein (NWV) Karlsruhe am Naturkundemuseum Karlsruhe
Website: Link zur Veranstaltung
Beschreibung der Veranstaltung:
Wehrlis Gletscherspanner Psodos wehrlii Vorbrodt, 1918 (Geometridae) konnte von uns (Norbert Pöll, Michael Falkenberg, Martin Sauter, Franz Pühringer, Hans-Ueli Grunder, Thomas J. Müller, Bernd Müller, Gerhard Tarmann und dem Referenten) nach 86 Jahren in den Ortler-Alpen wiederentdeckt werden. Während der Hochsommer 2021 und 2022 widmete sich das Team der Erforschung dieser extrem lokalen, hochalpinen und wohl einzigen „eunivalen“ (d. h. ausschließlich in der Schneezone der Berge lebenden) Schmetterlingsart – wenn nicht sogar Tierart – der Alpen. Aber auch die Geschichte ihrer Entdeckung in der Ortlergruppe ist aus heutiger Sicht ein „entomologischer Krimi“. Man kann sie sogar als tragische Entomologengeschichte sehen! Im Vortrag wird berichtet, wie wir P. wehrlii wiederentdeckt haben, es werden Hintergründe zur Art, ihrer Entdeckung vor über 100 Jahren und ihrem Entdecker, dem Wiener Lepidopterologen und Alpinisten Rudolf Kitschelt, mitgeteilt, die von uns beobachtete Begleitfauna der Schmetterlinge vorgestellt, das vermutliche Habitat von P. wehrlii in der Ortler-Gruppe beschrieben und auch das Gestein und die in über 3.200 m ü.NN vorhandene Vegetation näher betrachtet. Schließlich werden noch einige Tipps zum Erkennen von P. wehrlii im Gelände im Vergleich zu den simultan fliegenden, ähnlichen Arten gegeben und unsere Beobachtungen im Vergleich zum weltweit zweiten Vorkommen bei Zermatt diskutiert.
Beitrag vom 1. September 2021:
Wehrlis Gletscherspanner nach mehr als 80 Jahren wiederentdeckt
24. Februar 2023: Die Tagfalter der Allgäuer Alpen
Uhrzeit: 19:00 Uhr
Veranstaltungstitel: Die Tagfalter der Allgäuer Alpen
Veranstaltungsart: Vortrag von Alfred Karle-Fendt (Sonthofen)
Veranstaltungsort: „Großer Saal“ im Nymphengarten-Pavillon im Hof des Staatlichen Museums für Naturkunde Karlsruhe
Bundesland: Baden-Württemberg
Veranstalter: Entomologische Arbeitsgemeinschaft im Naturwissenschaftlichen Verein (NWV) Karlsruhe am Naturkundemuseum Karlsruhe
Website: Link zur Veranstaltung
Beschreibung der Veranstaltung:
Die Allgäuer Alpen stellen einen der Hotspots der Biodiversität im gesamten Alpenraum dar. Geologische Vielfalt mit verschiedensten Gesteinsformationen von Bankkalken, Dolomiten und Riffkalken über Mergel und Rauwacken bis hin zu sauren Aptychenschichten und Glaukonitsandsteinen verbunden mit extremer Tektonik mit Höhenunterschieden bis zu 1.600 m auf engstem Raum schaffen ein oft kleinflächiges Mosaik mit sehr unterschiedlichen chemischen und hydrologischen Eigenschaften. Bedingt durch die Lage im Nordstaubereich der Alpen steigen die Niederschläge von ca. 1.000 mm jährlich in Tallagen auf bis zu 2.500 mm in den hochalpinen Bereichen an. Die besonders durch Inversionswetterlagen im Herbst und Frühwinter sowie durch Föhnlagen bedingte höhere Sonnenscheindauer in den Kamm- und Gipfellagen führt vor allem an wasserdurchlässigen Gesteinen wie dem Hauptdolomit phasenweise zu xerothermen Bedingungen bei erhöhter UV-Strahlung. Die in der Regel starken Spätwinterschneefälle in den Nordkaren des Hauptkammes können dagegen die Schneeschmelze bis in den Sommer verzögern und damit glaziale oder boreale Reliktarten begünstigen. Extreme Temperaturunterschiede durch verschiedene Expositionen auf engstem Raum sind weitere Grundlagen für hohe Biodiversität. Die Randlage hat dazu zu einer schnellen Wiederbesiedelung aus den nördlich gelegenen glazialen Refugialräumen geführt, während die sog. Arlbergbrücke eine Zuwanderung ost-, west- und zentralalpinen Arten auch aktuell begünstigt. Dies bedingt auch bei den Tagfaltern eine für Mitteleuropa sehr hohe Artenzahl mit TK-Quadranten mit über 100 Arten und Arten mit den einzigen Vorkommen Deutschlands. Im Vortrag werden die Lebensräume mit ihren typischen Arten vorgestellt. Dazu kommen zoogeografische Bezüge, regionale Besonderheiten in der Autökologie, Aspekte des Artenschutzes und Auswirkungen des Klimawandels.
23. bis 25. Februar 2023: 25. UFZ-Workshop „Populationsbiologie von Tagfaltern und Widderchen“
Datum: 23. bis 25. Februar 2023
Uhrzeit: Donnerstag 13:00 Uhr bis 18:00 Uhr, Freitag 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr, Samstag 9:00 Uhr bis 13:00 Uhr
Veranstaltungstitel: 25. UFZ-Workshop "Populationsbiologie von Tagfaltern und Widderchen"
Veranstaltungsart: Tagung und Workshop
Veranstaltungsort: Kubus, 04318 Leipzig
Bundesland: Sachsen
Veranstalter: Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ)
Website: Link zur Veranstaltung
Beschreibung der Veranstaltung:
Jahrestagung des Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ). Die Themenbereiche reichen von Schmetterlingsschutz, Habitatanalysen, Demographie von Populationen, Mobilität von Tagfaltern, Schmetterlinge und Klima, Nachweiswahrscheinlichkeit, Modellierung, bis zu Monitoring und weiteren Themen.
Zur Programmübersicht auf der Website des Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) geht es hier:
13. bis 16. September 2022: Symposium on Zygaenidae
Schönheit und Giftigkeit sind in der Natur nicht selten gekoppelt. Im Bild das nach der Münchnerin Rosina Korb benannte Widderchen Zygaena rosinae aus dem Iran. – Foto Axel Hofmann.Datum: 13. bis 16. September 2022
Uhrzeit: 18:30 Uhr öffentliche Eröffnungsveranstaltung in englischer Sprache
Veranstaltungstitel: Symposium on Zygaenidae
Veranstaltungsart: Internationale Tagung zur Schmetterlingskunde am Staatlichen Museum für
Naturkunde Karlsruhe:
Veranstaltungsort: Staatliches Museums für Naturkunde in Karlsruhe
Bundesland: Baden-Württemberg
Veranstalter: Staatliches Museum für Naturkinde Karlsruhe
Website: Link zur Veranstaltung
Beschreibung der Veranstaltung:
An drei Vortragstagen bietet das Symposium die Gelegenheit zum wissenschaftlichen Austausch durch Vorträge und Diskussionen über die Themen Bioindikatoren und Naturschutz, molekulare Arbeiten,Taxonomie und Systematik, Biologie, Ökologie und Verbreitung sowie über aktuelle Feldstudien.Widderchen oder Blutströpfchen sind die giftigsten Schmetterlinge, die wir kennen – so giftig, dass siebei Störung nicht einmal wegfliegen. Seit 200 Jahren beschäftigt sich die Wissenschaft intensiv mitdieser Gruppe: Genetik, Mimikry, Stammesgeschichte, Wehrhaftigkeit oder Aspekte des Artenschutzeswurden in zahlreichen Studien untersucht. Heute zählen die Blutströpfchen zu den am bestenerforschten Schmetterlingen!
16. bis 23. Juli 2020: NaturVision Filmfestival ONLINE
Uhrzeit: 24 Stunden
Veranstaltungstitel: NaturVision Filmfestival Online
Veranstaltungsart: Filmfestival
Veranstaltungsort: Online
Bundesland: weltweit
Veranstalter: NaturVision Filmfestival, Ludwigsburg
Website: Link zur Veranstaltung
Beschreibung der Veranstaltung:
Das NaturVision Filmfestival ONLINE ist mit über 70 Filmen am 16. Juli 2020 gestartet.
Über 70 Natur- Und Umweltfilme werden bis zum 23. Juli 2020 im virtuellen Kino von NaturVision Online zu sehen sein. Zusätzlich bringen eine Open Area mit Filmgesprächen, Workshops, Zukunftsmarkt und vielem mehr zusätzliches Festivalfeeling nach Hause.
Festivalpass: 8,00 EUR
Unterstützerpass: 10,00 EUR
Unterstützerpass: 20,00 EUR
Unterstützerpass: 50,00 EUR
Zur Programmübersicht und zur Pressemitteilung auf der Homepage des NaturVision Filmfestivals geht es hier: